Start

Aktuell

Gruppen

Programm

Kirche

Orgeln

Förderverein

Planungen

Links

CD

Kontakt

Musikstadt Dresden

Stand im Jahr 2000 die Musik von Johann Sebastian Bach auf unserem Jahresprogramm, so widmeten wir uns 2004 dem geistlichen und, in Auszügen, auch dem weltlichen (aufgeführt in Madrigalen und der Oper L’Orfeo) Schaffen von Claudio Monteverdi. 2008 werden wir uns hauptsächlich mit der Musikstadt Dresden beschäftigen, vor allem mit der Zeit von 1600 bis 1750.
Eine Stadt ein Jahr lang zum Mittelpunkt unseres Interesses zu machen, hat verschiedene Gründe.
Zum einen waren an den beiden Dresdner Hauptkirchen, der evangelischen Kreuzkirche und der katholischen Hofkirche, Komponisten und Kirchenmusiker von hohem Rang vertreten (Heinrich Schütz, Antonio Lotti, Jan Dismas Zelenka, Johann David Heinichen, Johann Adolf Hasse bis hin zu Rudolf Mauersberger).
Zum anderen prägte einer dieser großen Komponisten, Heinrich Schütz (1585 - 1672), die evangelische Chorbewegung in Deutschland zu Anfang des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Seine Werke erlangten dadurch einen hohen Bekanntheitsgrad.
Die Kirchenmusik an der katholischen Hofkirche hingegen wurde erst nach dem Übertritt des sächsischen Kurfürsten August des Starken im Jahr 1697 zum Katholizismus möglich und erlangte bald eine große Bedeutung. Für Dresden stellte dies den Beginn für die mehrere Generationen andauernde Vorherrschaft katholischer (italienischer) Kirchenmusik dar. Nach einem langen Dornröschenschlaf ist sie erst seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in unser Bewusstsein gedrungen.

(Stand Ostern 2005)