Geschichte von St. Jodokus

Die Jodokuskirche wurde am 18.7.1511 geweiht, doch liegen ihre Ursprünge weiter zurück. Auf dem Jostberg (Jost = Jodokus), einer Anhöhe zwischen Brackwede und Quelle, unterhielten die Franziskaner schon vorher ein Kloster und Hospiz mit einer dem hl. Jodokus geweihten Wallfahrtskirche. Wegen der unwirtlichen Gegend und auch, weil ihre eigentliche Aufgabe die Seelsorge für die Stadtbevölkerung war, verlegten die Brüder Kloster und Kirche in die Stadt, an den heutigen Klosterplatz.

Auch in der Zeit der Glaubensspaltung und der Säkularisation blieb das Kloster der katholischen Kirche erhalten. Die Franziskaner übernahmen die Seelsorge für die Katholiken im zumeist evangelisch gewordenen Ravensberger Land. 1829 wurde das Kloster durch eine preußische Kabinettsorder aufgehoben. Die Kirche wird seitdem von Weltpriestern betreut.

Bei der Verlegung des Klosters in die Stadt wurde als Kirchenpatron St. Jodokus beibehalten. Jodokus lebte im 7. Jahrhundert. Er verzichtete auf die bretonische Fürstenkrone, um ein Leben als Pilger und Einsiedler zu führen. Schließlich gründete er ein Kloster. Er wird als Patron der Pilger und Reisenden verehrt. Sein Schrein befindet sich in St. Josse-sur-mer in der Diözese Arras. Schon mehrmals führten Pilgerfahrten der Jodokusgemeinde dorthin.

 

      Konzerte  
 

 

Freitag, 30. Januar 2026, ab 20:00 Uhr
Orgelnacht
„Mit Freunden für Freunde“
(Programm meines ersten Orgelkonzertes am 12. März 1989)
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) – Präludium und Fuge e-Moll, BWV 548
Johannes Brahms (1833 - 1897) – Herzlich tut mich verlangen nach einen selgen End
Franz Liszt (1811 - 1886) – Variationen über den Basso continuo des ersten Satzes der Kantate 12 und des Crucifixus aus der h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach
Max Reger (1873 - 1916) – Phantasie und Fuge über den Namen BACH, op. 46
Georg Gusia – Orgel

(Im Anschluss freie Musikbeiträge aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen
mit Pausen und Gelegenheit zu Gesprächen)

Irina Trutneva, Nienke Otten,
Elfriede Peitz – Sopran

Arnd Schulteß – Tenor
Martin Storz – Bass

Xenia Löffler – Barockoboe
Wiltrud Pemsl – Querflöte
Thomas Meise - Trompete

Daniel Deuter, Wolfgang von Kessinger – Violine
Arno Jochem de la Rosée – Viola da Gamba, Stephan Rath – Laute
Adam Laslett, Georg Gusia – Tasteninstrumente

Chorlieder zum Abschluss
Eintritt frei

S.D.G.


 

    Gottesdienste  
 

 

 

6. Sonntag im Jahreskreis, 15. Februar 2026
10:00 Uhr – Choralamt
mit gregorianischen Gesängen in lateinischer Sprache

 
    Orgelmusik im Gottesdienst  
   



 
       
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